Der Raspberry Pi

 

 

Seit 2012 ist die Himbeere erhältlich. Das Ziel der Entwickler war es wieder die Leute für das Experimentieren und Basteln mit Elektronik zu begeistern. Seitdem ist der Raspberry Pi der Bastelcomputer in der Maker- Szene.

Das tolle an dem Raspberry Pi? Man erhält einen funktionsfähigen Computer, obwohl der Raspberry Pi fast so groß ist wie eine Kreditkarte. Dabei hat man sich an den Komponenten für Android Smartphones orientiert. Auf den Minicomputer laufen hauptsächlich Linux- Betriebssysteme.

 

 

Welches Modell benötige ich?

Sofern du nicht schon einen Raspberry Pi besitzt empfehle ich dir das neueste Modell zu kaufen.

 

 

Raspberry Pi 3 Model B

Das ist das neueste Model auf dem Markt. Er hat folgende technische Daten

  • Quadcore Prozessor Broadcom BCM 2837
  • ARMv8 Architektur mit 64 Bit Unterstützung
  • CPU Takt mit 1,2 Gigahertz
  • 1024 MB RAM und integriertem VRAM Arbeitsspeicher
  • GPU Grafik Prozessor für Full HD 1080p Unterstützung
  • BCM43143 WiFi - WLAN (2,4GHz) und Bluetooth Low Energy (BLE) on Board
  • 4 x USB 2.0 für Maus, Tastatur und sonstige Peripherie
  • 1 x HDMI mit CEC und 1080p FullHD (Standard HDMI Buchse) für Monitore/Display/TV Geräte
  • 1 x LAN Anschluss 10/100 BaseT Netzwerk Buchse
  • je 1 x Display (DSI) und 1 x Kamera Steckerleiste (CSI)
  • 1 x Micro USB Port zur Energieversorgung (5,1V / 2,5A Netzteil erforderlich)
  • 40 Polige GPIO Anschlussleiste, kompatibel mit Pi2, A+ und B+

Wenn dir die technischen Daten nichts sagen ist das auch nicht schlimm. Das wichtige ist, dass der Raspberry Pi 3 im Gegensatz zu seinem Vorgängermodell, dem Raspberry Pi 2 Model B, leistungsstärker und damit auch schneller ist und ein integriertes WLAN- und Bluetooth- Modul besitzt. Für den Raspberry Pi 2 müsstest du also einen WLAN- bzw. Bluetoothstick kaufen um diese Funktionen verwenden zu können. Dadurch wurden auch 2 wertvolle USB- Ports belegt.

Diesen Minicomputer kannst du für ca. 40 € erhalten.

 

 

Was benötige ich noch?

Die richtige SD- Karte

 

 

Auf dem Computer oder LapTop ist dein Betriebssystem auf deiner Festplatte installiert. Auf deinem Raspberry Pi wird das Betriebssystem auf einer SD- Karte (Es wird nur der SDHC- Standard unterstützt) gespeichert. Dabei empfehle ich dir eine SD- Karte mit einer Speicherkapazität von mindestens 8 Gigabyte (GB). Achte darauf, dass die SD- Karte die Geschwindigkeitsklasse Klasse 10 besitzt. Damit ist die Datenübertragung am schnellsten und dein Raspberry Pi kann die Daten schneller verarbeiten. Neben dem Betriebssystem werden natürlich auch alle anderen Daten auf der SD- Karte gespeichert. Deshalb ist es sinnvoll eine etwas größere SD- Karte zu verwenden.

 

 

Tastatur und Maus

Für den Anfang, benötigst du eine USB- Tastatur und USB- Maus. Nachdem dein Raspberry Pi eingerichtet wurde, kannst du deinen Minicomputer auch mit einer Bluetooth Maus und Tastatur bedienen.

 

 

Eine LAN- Verbindung

Für den ersten Start benötigst du eine Ethernet- Verbindung, also eine Internetverbindung via Kabel. Du kannst danach deinen Raspberry Pi 3 mit dem WLAN verbinden, sodass die Ethernet verbindung nicht mehr benötigt wird. Falls du ein älteres Modell besitzt, benötigtst du später einen WLAN- Stick.

 

 

Das richtige Netzteil

Die Spannungsversorgung erfolgt über einen Mini USB- Port. Das Netzteil muss hierfür eine Ausgangsspannung von 5 Volt besitzen und mindestens 2 Ampere Strom bereitstellen können (10W).

 

 

Ein HDMI- fähiger Monitor

Der Bildschirm wird am HDMI Port ausgegeben. Folglich benötigst du einen Monitor mit HDMI- Eingang.

 

 

Ein Gehäuse

Für Experimentierzwecke kann dein Raspberry Pi natürlich frei rumstehen. Wenn du deinen Raspberry Pi für eine feste Anwendung benutzen möchtest, empfehle ich dir ein Gehäuse.

 

 

USB HUB

Der Raspberry Pi 3 Model B kann 4 USB- Ports bereitstellen. Wenn du aber mehr Geräte anschließen möchtest, kannst du dir ein USB HUB zulegen. Dabei muss man sich überlegen, ob der USB HUB sich mit einer externer Spannungsversorgung versorgt oder noch vom Raspberry Pi versorgt werden kann.

 

 

 

 

 

Wenn du hier irgendetwas vermisst, bessere Ansätze hast oder dir etwas nicht klar ist, zögere nicht einen Kommentar zu hinterlassen.

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