Reihenschaltung, Parallelschlatung

Im vorherigen Kapitel hast du gelernt wie sich der Strom in einem Stromkreis mit angelegter Spannung und einem Widerstand verhält. Doch wie ist das jetzt, wenn man mehrere Widerstände in einem Stromkreis hat?

Reihenschaltung

Bei einer Reihenschaltung sind alle Widerstände wie in einer Kette hintereinandergeschaltet. Dabei ist der erste Widerstand an dem einen Pol der Spannungsquelle angeschlossen und der letzte Widerstand an dem anderen Pol der Spannungsquelle angeschlossen. Die einzelnen Widerstände kann man dann zu einem Widerstand zusammenfassen, indem man die Widerstände zusammenaddiert.

Parallelschaltung

Bei einer Parallelschaltung sind alle Widerstände mit einer Seite an dem einen Pol der Spannungsquelle angeschlossen und mit der anderen Seite an dem anderen Pol der Spannungsquelle angeschlossen.

Hier ist das zusammenrechnen etwas komplizierter. Wir benötigen hier die Leitwerte der Widerstände. Der Kehrwert vom Widerstand gibt den Leitwert an. Je größer der Leitwert, umso besser leitet der Widerstand. Der Leitwert wird mit G abgekürzt. Die Maßeinheit für den Leitwert beträgt S (Siemens).

In einer Parallelschaltung kann man die Widerstände zusammenfassen, indem man die Leitwerte, der einzelnen Widerstände, zusammenaddiert. Anschließend muss man den Kehrwert vom berechneten Leitwert ausrechnen um den Widerstand zu erhalten.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0